Fast 60 Jahre Landesgruppe Niedersachsen

im Allgemeinen Schnauferl-Club

In dem traditionsreichen - bereits 1900 gegründeten - Allgemeinen Schnauferl-Club spielte sich nach dem Krieg das Schnauferlleben im Norden in erster Linie im Großraum Hamburg ab. Im Januar 1958 fassten dann einige in und um Hannover wohnende Schnauferlbrüder, die bislang der Landesgruppe Hansestädte und Schleswig-Holstein angehört hatten den Entschluss, eine eigene Landesgruppe zu gründen.
 
Es waren 17 Schnauferlbrüder, die sich diesem Plan anschlossen, nicht ausreichend um satzungsgemäß eine eigene Landesgruppe zu bilden. Aber das Präsidium des Gesamtclubs war gnädig und stimmte dem Plan im Februar 1958 mit der Maßgabe zu, in der Folge das satzungsgemäße Quorum herzustellen; das geschah dann auch.
 
Man tagte zu den monatlichen Clubabenden zunächst im Georgenhof und später zumeist im Restaurant „Bonne Auberge“ im Hotel Luisenhof im Zentrum von Hannover. Waren die Clubmitglieder zunächst meist ältere Herren, stießen im Laufe der 60er Jahre auch einige jüngere Schnauferlfreunde hinzu, die wiederum heute zu den älteren Herren gehören, deren Söhne selbst aber auch schon seit einigen Jahren Mitglied sind.
 
Damals wie heute wurden neben den Clubabenden Reisen, Ausfahrten, Picknicks,  Veranstaltungen und Rallyes organisiert, bei denen nicht nur die Mitglieder aus Niedersachsen oder dem Bundesgebiet, sondern auch befreundete Oldtimerfreunde aus dem Ausland teilnahmen und teilnehmen.
 

Nachdem für einige Jahre der „Fürstenhof“ in Celle Clublokal war, finden heute – um möglichst vielen Schnauferlbrüdern im Flächenland Niedersachsen abwechselnd eine erträgliche Anfahrt zu den Clubabenden zu ermöglichen – die monatlichen Treffen mal im „Heide Kröpke“ in Essel bei Walsrode und mal an anderen Orten statt.